Die Firma Kummer Freres Tramelan, kurz KFT genannt, wurde im Jahr 1917 von den beiden Brüdern Kummer gegründet, und war ausgerichtet auf Zulieferung von Ausrüstungen für die Schweizer Uhrmacherindustrie in der gesamten Region Jura.

Ab dem Jahr 1954 wurde die unternehmerische Leitung der Firma dann von der 2. Generation der Familie Kummer übernommen und die technische Ausrichtung erfolgte noch stärker als vorher auf den Sektor der Drehtechnologie. Jetzt wurde auch das heute noch bekannte 2-Spindel-Konzept mit dem Typ K20 auf den Markt gebracht, damals noch kurvengesteuert. Weitere Modellreihen, wie die K40, K3/50, K40/25 usw., folgten und die Firma spezialisierte sich zunehmend auf schlüsselfertige Lösungen, welche die prozeßsichere Fertigung von hochpräzisen, spezifischen Massenteilen ermöglichte.

Der Schritt zu CNC Maschinen und kpl. Fertigungsanlagen wurde Anfang der 80iger Jahre vollzogen. Die Einführung der einspindeligen K 200 R mit intergriertem Spindelmotor und beweglichem Spindelstock war damals ein völlig neuartiges Konzept für Drehmaschinen. Dieses Konzept hat sich bis in die heutige Zeit bei vielen speziellen Anwendungen bewährt. Im Jahre 2001 wurde die neuentwickelte Baureihe K250LSK vorgestellt. Bis heute ist das einzigartige LSK Konzept die Basis für die genaueste und weltweit schnellste Serien-Produktions-Maschine. Die Weiterentwicklung des 2-Spindel-Konzepts wurde mit der Einführung der K65 CNC konsequent weiter geführt.

Seit 1987 liegt die unternehmerische Verantwortung in den Händen der dritten Generation der Familie Kummer. Der Weg zum Anbieter von kompletten, schlüsselfertigen Systemlösungen wurde durch die Einbindung des kpl. Teilehandlings und der gesamten Peripherie weiter ausgebaut. KFT beschreitet konsequent den Weg sich immer weiter in Richtung von Speziallösungen, auf Basis von Standard Drehmaschinen, zur Optimierung von hochproduktiven, hochgenauen Herstellprozessen, zu entwickeln. Dabei werden auch immer öfter andere Technologien z.B. Fräsen, Bohren, Messen, Reinigen, Fügen usw. in das Gesamtkonzept eingebunden.

Heute werden vor allem hervorragende Lösungen auf dem Gebiet der Hartbearbeitung in Schleifqualität realisiert, was zu einer drastischen Erhöhung der Produktivität und der Wirtschaftlichkeit dieser Prozesse geführt hat.

Christian Kummer im Juni 2000